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Rote Hilfe unterstützt FAU Berlin

Pressemitteilung: De facto Gewerkschaftsverbot gegen die FAU

Am 16. Februar bestätigte das Landesarbeitsgericht Berlin die Entscheidung vom Oktober 2009, durch die der Boykottaufruf der Freien ArbeiterInnen-Union (FAU) Berlin gegen das Kino „Babylon“ verboten worden war. Es handelte sich dabei um eine Aktion im Rahmen des Arbeitskampfes der Beschäftigten des „Babylon“ für einen eigenen Haustarifvertrag, der nun seit etwa einem Jahr andauert.

Der Geschäftsführer der „Neue Babylon Berlin GmbH“, Timothy Großmann, hatte sich jedoch geweigert, Verhandlungen mit der FAU zu führen, weil „Anarchisten keine Verhandlungspartner sind“.
Das Gericht berief sich in der Entscheidung darauf, dass die FAU keine tariffähige Gewerkschaft sei, da sie bislang weder einen Tarifvertrag abgeschlossen noch ihre Tariffähigkeit gerichtlich habe feststellen lassen. Der organisierte Arbeitskampf der Beschäftigten für einen Tarifvertrag wird also mit der Begründung behindert, sie hätten noch keinen Tarifvertrag vereinbart.

De facto wird damit die Möglichkeit genommen, sich gegen akute Missstände und für verbesserte Arbeitsbedingungen einzusetzen. Anders als in den meisten anderen Ländern, in denen gewerkschaftliche Betätigung nicht prinzipiell verboten ist, sieht das deutsche Recht kleine, schlagkräftige Gewerkschaften nicht vor, wie das Gericht in der Begründung ausführte.

Mit der Entscheidung wird das Recht von Arbeiterinnen und Arbeitern auf selbstorganisierten Arbeitskampf eingeschränkt. Die Rote Hilfe e.V. protestiert gegen diese staatsrepressive Entscheidung und unterstützt ausdrücklich den Appell „Für die Verteidigung des Koalitionsrechts – Aufhebung des Verbots gewerkschaftlicher Betätigung für die FAU Berlin“.

Als strömungsübergreifende linke Antirepressionsorganisation solidarisiert sich die Rote Hilfe e. V. mit den Betroffenen!

Mathias Krause für den Bundesvorstand der Roten Hilfe e. V.

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Mehr Farbe braucht das Land!

27.10.09: Farbattacke
„Blaue Stunde“ für NPD-Stadtrat

Am heutigen Vormittag wurde der Magdeburger Student und NPD-Stadtratsmitglied Matthias Gärtner von fünf bisher unbekannten Vermummten attackiert. Der Student der Politikwissenschaften war auf dem Weg zu einem Vortrag, den er im Rahmen eines Seminars halten sollte. Auf der Treppe wurde er zunächst mit blauer Farbe übergossen und dann zusätzlich mit Reizgas angegriffen. Ein in unmittelbarer Nähe stehender 19-jähriger Student wurde ebenfalls von der Farbe getroffen. Im Weiteren wurde der Geschädigte durch die Täter zu Boden gerissen, dort geschlagen und getreten. Dann flüchteten die Täter. Der geschädigte Student wurde in einer Klinik ambulant behandelt. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Diese Vandalen! Ich distanziere mich, von jedem und allem!

Und wieder mein Lieblingsthema: Die Piraten!

24.09.2009
Feiger Anschlag auf Bundesgeschäftsstelle der Piratenpartei

Anschläge auf Piratenpartei: Wie soeben bekannt gegeben wurde, verübten unbekannte Chaoten in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag einen Farbanschlag auf die Bundesgeschäftsstelle der Piratenpartei in Berlin. Mittlerweile ist ein Bekennerschreiben der Täter bei Indymedia veröffentlicht worden, welches der Piratenpartei vorwirft, sich nicht “weit genug links” zu positionieren…

Am heutigen Donnerstag Vormittag verübten Unbekannte zusätzlich einen Angriff auf die Wiki der Piratenpartei, aber die nächsten Tage werden hoffentlich mehr Klarheit darüber bringen, welchen Parteien bzw. Gruppen die Piratenpartei ein solcher Dorn im Auge ist, dass hier mit SA-Methoden versucht wird, den politischen Gegener einzuschüchtern oder mundtot zu machen…

Mundtot? Mit ´ner Sprühparole? Wie das?

„SA-Methoden“? Welche denn? Naja….eigentlich geht es um sowas hier:

Riefen Piraten die Polizei wg. Sprüh-Parole?

In der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag kam es zu einem schwerwiegenden Anschlag: AnarchistInnen sprühten augenscheinlich an die Außenwand (1) eines Piratenpartei-Büros mehrfach – das Bekennerschreiben verwendet den Plural: „Parolen“ (2) – die Parole „Gegen Parteien, Nationen und Kapital“ sowie Anarcho/a-A’s. In einer Meldung von gulli.com heißt es: ‚Aus der Pressemitteilung der Piratenpartei geht hervor, dass ‚Polizeiliche Ermittlungen eingeleitet wurden‘.“ (3) Ist die Polizei eigentlich von selbst auf diesen schwerwiegenden Anschlag aufmerksam geworden? Oder wurde sie von der freiheitsfreundlichen (4) Piratenpartei gerufen? Außerdem kombinierte die Piratenpartei ein Foto von dem Resultat dieser Aktion mit einem alten Foto.

Das ist ja auch wirklich ein dramatischer Anschlag. Auf der Seite eines Piraten (5) (tutsi.de) wird denn auch messerscharf geschlossen: AnarchistInnen sind wie die SA:

„Am heutigen Donnerstag Vormittag verübten Unbekannte zusätzlich einen Angriff auf die Wiki der Piratenpartei, aber die nächsten Tage werden hoffentlich mehr Klarheit darüber bringen, welchen Parteien bzw. Gruppen die Piratenpartei ein solcher Dorn im Auge ist, dass hier mit SA-Methoden versucht wird, den politischen Gegener einzuschüchtern oder mundtot zu machen…“ (6)

Die AnarchistInnen selbst bezeichnen ihre Aktion im übrigen bescheiden und realistisch als „symbolischen Akt“ (7).

(Die Piraten veröffentlichten außerdem noch ein zweites Foto mit Hammer und Sichel sowie der Parole „Kinderschänder wir kriegen Euch alle“ [8] – nicht gesprüht, sondern anscheinend mit Edding geschrieben. Dies ist in der Erklärung der AnarchistInnen nicht erwähnt. – Auch würde es inhaltlich nicht passen. Denn Hammer und Sichel sind ein kommunistisches [kein anarchistisches] Symbol, und „Kinderschänder“ ist Boulevard-Presse-Jargon und weder feministischer noch linker Sprachgebrauch. Schließlich geht es bei sexueller Gewalt nicht um die EHRE des Opfers, die dadurch angeblich beschädigt würde.

Tatsächlich scheint es sich bei dem zweiten Foto um ein älteres Foto zu handeln:
++ Die URL des ersten Fotos endet wie folgt: „BGS_Sachbeschaedigung_240909_1.JPG“. Das Foto ist also anscheinend vom 24.09. ++ Die URL des zweiten Fotoso endet wie folgt: „BGS_Sachbeschaedigung_120909_1.JPG“. Das Foto stammt also anscheinend schon vom 12.09.)

(…)

Das ist kein Plural, das ist das generische Maskulinum!

:-)

Piradiotie 2.0

Fortschritt? Bei den Piraten?

Nein, nicht wirklich. Mann ist sich dort weitgehend einig, dass eine Forderung zur Abschaffung der Zwangsvermännlichung beim Parteieintritt bösartigster Feminimus sein muß sowie auch darüber, dass „Pirat“ geschlechtsneutral ist. Wie beim Weihnachtsmann, zwei davon sind das generische Maskulinum und meint die Frauen mit, denkt der Pirat und floppt. Widerstand gegen diese Einfalt ist zwecklos und wird als Männerhass (euphemistisch: Feminismus) „geoutet“ und führt automatisch zum Cybermobbing. Manchmal auch darüber hinaus. Piraten sind eben nicht die Hellsten. Irgendwelche Frauen nicken dazu eifrig mit dem Kopf, andere hingegen schütteln ihn, versprechen aber nochmal darüber nachzudenken und wollen Kompromisse suchen. So weit, so Scheiße.

Derzeit aber – unter diesen Umständen ein Wunder – wird über sogenannte Zugeständnisse an die ob ihrer Kenntnisse der deutschen Sprache verwirrten „Feministinnen“ nachgedacht, nämlich ob es zulässig sein soll, sich Piratin zu nennen. Die Formulierung, die wir schon aus dem Satzungsänderungsantrag (SÄA) kennen, lautet wie folgt:

„Die in der Piratenpartei Deutschland organisierten Mitglieder können geschlechtneutral als Piraten bezeichnet werden. Die Bezeichnung Piratin (plural Piratinnen) für weibliche Mitglieder ist zulässig“

Quellen: Forum, wiki

Arne Hoffmann findet das gerecht, ich habe über beides Tränen gelacht.

Darauf aber ein Pirat(oder irgendein anderer Trottel im Forum):

Wenn dann sollte der Satz so formuliert sein das jeder Pirat eine Anpassung des Wortes „Pirat“ nutzen darf so lange diese nicht gegen das Recht 3ter oder die Parteisitzung verstößt. Vielleicht sollte man weiter vermerken dass die Anpassungen mit der Deutschen-Sprache vereinbar sein muss/sollte.

Wie wär´s denn mit Piratrottel, ihr Süßen?

Mein Antrag auf Änderung der Satzung lautet derzeit wie folgt:

„Die in der Piratenpartei Deutschland organisierten Mitglieder können geschlechtneutral als dumm bezeichnet werden. Die Bezeichnung superdummes Huhn (plural superdumme Hühner) für weibliche Mitglieder ist zulässig“

Ich habe noch keinen peinlicheren Verein erlebt, das geht auf keine Kuhhaut. Die Tatsache, dass auch Frauen Rechte haben, bringt den gemeinen Piraten glatt um den Verstand und um den war es schon immer recht mau bestellt. Das Unvermögen, die Teilhabe der Frauen an ihrem Projekt Piratenpartei auch nur zu denken, in gesitteten Bahnen und auf Rückgriff geltender Normen (wie zB. dem Duden), zu akzepzieren, macht die Piraten aus! Aber, bitte, man möge nicht verwezifeln, so wissen wir doch: Nicht alle Männer sind dumm.

Ich kann den Piratinnen, darum nur zurufen: Tretet endlich aus, wenn ihr euren Verstand noch effektiv und konstruktiv nutzen wollt, dann nur fernab der Piratenpartei! Gegen die geballte Dummheit der Mitpiraten anzukämpfen, ist doch keine Politik, es ist überflüssiger Ballast und Zeitverschwendung!

Piratismus ist die vertikale Invasion der Demokratie durch besonders dumme Soziopathen!

Ein sehr schöne, ältere, aber topaktuelle, Analyse zum Piraten-dilemma bietet keimform an:

Nun gut, das sind Sandkastenspiele. Was aber RMS’ Intervention deutlich macht, ist ein handfestes Piraten-Dilemma. Die Piraten sind einerseits für einen Wissenskommunismus. Das Menschheitswissen soll allen frei zugänglich sein, jede Beschränkung ist künstlich und schädlich, das Urheberrecht (genauer: das Exklusionsrecht) muss weg. Gleichzeitig vertreten die Piraten urliberale — wenn nicht gar neoliberale — Positionen der Warenmonade, nach denen jede und jeder sich um seine ökonomische Verwertung zu kümmern hat. Geld und Marktwirtschaft sind heilig, die Verwertungslogik naturgegeben, und auch eine Vorstellung eines alternativen Gesellschaftsvertrags im digitalen Kapitalismus gibt es nicht. Doch: Wissenskommunismus + Neoliberalismus = Hauen und Stechen. Survival of the Fittest in seiner übelsten Form. Das entspricht am ehesten dem us-amerikanischen Libertarismus.

Popp floppt (auch)!

Andi Popp floppt!

Andi, „Stellvertretender Vorsitzender der Piratenpartei Deutschland“, wirkt ein wenig genervt über den „Genderstreit“, der angeblich „Alle Jahre wieder“ kommt. Dazu labert er dann ´ne ganze Menge Mist, aber unter anderem auch Sätze wie diese:

Ein Streitpunkt bei der Frage ist häufig, die Verwendung des generischen Maskulinums. Ich sag es gleich, ich bin dafür. Sprache ist etwas gewachsenes und in unserer gibt es eben ein generisches Maskulinum.

Ach, Herr Popp, Sie fühlen sich so schlau und sind es nicht. Es ist ganz wunderbar, dass sie das generische Maskulinum (genMask) kennen und ich finde es sehr großzügig, dass Sie dafür sind, nur verstanden haben Sie esnicht. Um nämlich das generische Makulinum „Piraten“ anzuwenden, Herr Popp, bräuchte es ja erstmal eine weibliche Form „Piratin“, die dann grammatikalisch korrekt zum Maskulinum wird.

Ein Satz wie “Ich bin Pirat!” von einer Frau gesprochen, ist kein genMask, sondern grammatikalisch schlicht falsch. Auch “Wir sind Piraten!” wäre nur dann richtig, wenn es eben nur Männer sind, sonst nicht. Anwendung fände “Piraten” als genMask unter Bezugnahme auf inbegriffene Frauen nur dann, wenn eben korrekt das genMansk angewendet würde, wie zBsp. in einem Satz “Frauen sind die klügeren Piraten.” und eben dann, weil es dann unsinnig wäre, die weibliche Form anzuwenden, weil sowieso alle Frauen weiblich sind. Niemand würde einen Zwerg klein oder einen Riesen riesig nennen oder einen Eckpfeiler in die Ecke stellen. Ein Satz wie “Frauen sind die klügeren Piratinnen.” wäre also aussagelogisch nicht besonders elegant, ein Pleonasmus.

Was Sie für den genMask halten ist dabei nur die Mehrzahl des einfachen, männlichen “Pirat”. Den genMask korrekt anzuwenden, macht aber gerade ihr Sprachregelung unmöglich, denn eine weibliche Form ist überhaupt nicht zugelassen.

Sie, Herr Popp, sich aber nun ein machthungriger Typ und dass diese zum eigenen Vorteil wirklich fast jede Norm außer Kraft setzen, schockiertmich nicht, aber wenn eine Frau Anti-frauen-politik mitträgt und zu diesem Zweck auch noch Grundregeln der Sprache korrumpiert, dann ist es nur noch peinlich.

Kurzum: Alle Frauen in der Piratenpartei, die solchen Unsinn von sich geben wie “Ich bin Pirat!” sollten bitte noch einmal einen Grundkurs Deutsch belegen, um zu verstehen, dass ihre Befindlichkeit nicht die deutsche Grammatik überwindet! Ich selbst bin ja sehr dankbar dafür, wenn sich wenigstens ein paar Frauen den Machos an die Brust werfen, das erspart uns vielleicht die ein andere soziale Verwerfung, aber zBsp. das „Ich bin Pirat!“ von einer Frau (is doch eine, oder?) tut einfach nur in den Augen weh- nicht nur wegen der pinken Haare (sind die echt?), sondern wegen akuter Grammatikschwäche. Bleibt also bitte bei der Wahrheit:

Rassismus 2.0

Ein interessanter Kommentar zu diesem Beitrag sollte an dieser Stelle herausgehoben werden. Ein „Andi“ (seiner IP nach surft er gerade aus Fort Lauderdale diesen wunderbaren Blog an) schreibt:

Was wir dazu sagen?
Unterschiede zwischen Mann und Frau sind eindeutig: Der Mann hat einen Penis, die Frau nicht (manche hätten wohl gerne einen ..). Die Frau hat Brüste, der Mann dafür nicht (auch hier gibt es einige Männer, die sich Brüste wünschen und auch bekommen).
Genauso kann man Unterschiede zwischen ethnischen Gruppen sehen. Ureinwohner Afrikas haben dunklere Haut als Kaukasier. Asiaten haben glatteres Haar, andere Augenformen etc.
Allgemein anerkannt ist, dass keine der ethnischen Gruppen den anderen überlegen ist. Genau so ist das bei Mann und Frau. Und genau so wird der Benutzer des Piratenforums das wohl meinen.
Ich bin gespannt, ob dieser Kommentar überhaupt veröffentlicht wird, oder ob dir eine logische Schlussfolgerung eine Zensur wert ist. Beleidigungen scheinen ja in anderen Kommentaren durchzukommen, da sie dich in deiner Opferrolle stärken.

Die Schlussfolgerung Elohims zusammengefasst: Wenn du meinst, ein Geschlecht sei dem anderen überlegen, musst du dasselbe für „Rassen“ oder ethnische Gruppen behaupten.

Nein, Andi, eine logische Schlußfolgerung – sofern ihre eine folgerichtige wäre – wird nicht zensiert, Rassismus allerdings schon. Nur dieses mal nicht. Damit kann ich arbeiten, um den Piraten wieder einmal die rechtspopulistischen Hintergründe um die Ohren zu hauen.

Ob nun im Beitrag von „Andi“ mit „wir“ die Piraten gemeint sind oder die NPD, ist bisher unklar. Dass diese Argumentation allerdings von ganz Rechtsaußen kommt, würde Andi – wie eben auch Ray Magini, Simon Lange, Bodo Thiesen, Stefan Aaron König, Sven Knurr und [jemand, der versprochen hat, nie nie wieer über Linke zu hetzen!]- ganz sicher zu einem angesehenen Piraten machen. Dass „Andi“ nun Elohim verteidigen will, legt den Verdacht durchaus nah. Ob er es so kann, wage ich zu bezweifeln, denn wie wir wissen – wir meint jene, die keine Rassisten sind – denn die genetischen Unterschiede sind nicht nur evolutionstheoretisch von besonderer Bedeutung (Fortpflanzung und so), sondern auch wirklich bedeutend. Die Unterscheidung des Menschengeschlechts in Männer und Frauen ist dabei nicht unbedeutend, zu dem ergeben sich daraus besondere Schlußfolgerungen für das Fortbestehen der Menschheit wie auch die Sozialisation an sich. Die biologischen(!) Unterschiede zwischen Männern und Frauen überwinden zu wollen, scheint eine neue Meisterleistung besonders simpler Geister zu sein, dies nun aber argumentativ an die Rassentrennung zu binden, ist nicht nur einfach sinnfreier Blödsinn.
Dazu zitiere ich einfach wikipedia, das wirklich jeder interntaffine Cyberstalker finden können sollte:

Rassentheorien (auch Rassenkunde oder Rassenlehre) sind heute als überholt angesehene Theorien, die die Menschheit in verschiedene Rassen einteilten. Die vermeintlichen Rassen wurden primär aufgrund physischer Merkmale wie der Hautfarbe und der Behaarung unterschieden, zumeist wurden jedoch auch Unterschiede im Charakter und bei Fähigkeiten angenommen. Diese Ansichten gelten seit den 1990er Jahren als überholt, da genetische Untersuchungen ergaben, dass die Unterschiede zwischen den vermeintlichen Rassen wesentlich geringer sind als die Variabilität innerhalb dieser Populationen und dass es sich somit nicht um Rassen im biologischen Sinn handelt. Von den Rassentheorien zu unterscheiden ist der vielfach an sie anschließende, teils aber auch direkt implizierte Rassismus, der zwischen höher- und minderwertigen Menschenrassen unterscheidet und Zusammenhänge zwischen rassisch bedingten Eigenschaften und der Kulturentwicklung behauptet.

Aber natürlich geht es auch spezialisierter:

„Im Grunde genommen sind wir alle Afrikaner“

In einer Stellungnahme der UNESCO heißt es, daß die molekularbiologischen Erkenntnisse über genetische Vielfalt der Menschen traditionelle Rassenkonzepte ausschließen. Dafür gibt es folgende Gründe:

# Mindestens 75 % der menschlichen Gene variieren nicht, sie sind also bei allen Menschen gleich.
# Trotz erheblich erscheinender morphologischer Unterschiede sind die genetischen Distanzen zwischen den geographischen Populationen des Menschen gering. Sichtbare Unterschiede zwischen Menschen täuschen uns über genetische Differenzen. Einige wenige Merkmale überbewerten wir nur aus dem Grunde, weil sie besonders auffallen. Der „Typus“ ist ein schlechter Wegweiser zu genetischen Distanzen: Zwischen (morphologisch fast nicht zu unterscheidenden) west- und zentralafrikanischen Unterarten des Schimpansen sind sie zum Beispiel etwa zehn Mal so groß wie zwischen menschlichen Populationen (z.B. Afrikaner und Europäer).

# Der größte Anteil der genetischen Unterschiede zwischen Menschen befindet sich nicht zwischen, sondern innerhalb der geographischen Populationen. Mindestens 90 % der genetischen Unterschiede befinden sich innerhalb lokaler oder eng benachbarter Populationen, die Unterschiede zwischen den geographischen Gruppen umfassen höchstens 10% der genetischen Verschiedenheit.

Und nun die „Geschlechter-trennung“, jene, die Piraten mit ihrer „Post-Gender“-Ideologie überwinden wollen:

Was macht den Mann zum Mann?

Streckt man das gesamte menschliche Erbgut auf 2.000 km, sind es gerade mal 27 Zentimeter die den körperlichen Unterschied zwischen Mann und Frau ausmachen. Die so genannte „Sex determinierende (bestimmende) Region“ (SRY) auf dem Y-Chromosom ist ein Gen, das nur Männer in sich tragen. Es sorgt bereits in der sechsten Schwangerschaftswoche dafür, dass die Bildung der Hoden beginnt und der Mann zum Manne wird. Wissenschaftler haben in den letzten Jahren über 100 verschiedene Gene auf dem kleinsten aller Chromosomen entdeckt, die Körper und Psyche des Trägers vermännlichen.
Das „starke“ Geschlecht?

Männer werden auch heute noch oft als das starke Geschlecht bezeichnet und so sehen sie sich auch gerne selbst! Allerdings scheint – rein biologisch – eher das Gegenteil der Fall zu sein. Die Frau hat mit der XX-Kombination zweimal den identischen Chromosomenstrang zur Verfügung. Wenn ein Gen auf einem X-Chromosom schadhaft ist, wird es durch das Gen auf dem anderen Strang ersetzt. So tritt bei der Frau auch jede Erbanlage doppelt auf. Dem Mann – Träger der XY-Kombination – fehlt dieses Äquivalent. Genetische Erkrankungen, die auf dem X-Chromosom verankert sind, wie z. B. die Bluterkrankheit, treten deshalb vorrangig bei Männern auf.

Die körperlichen Unterschiede sind also klar.

An der genetischen Grundlage, was Frauen und Männer trennt, XX und XY, bstehen keine Zweifel. Tendenzen zur Überwindung dieser Tatsache sind mir außerhalb der Piratenpartei bisher nicht begegnet. Ab und zu wird behauptet, die Gendertheorie versuche genau das und plane aus einem Mischmasch aus „Umerziehung“ (Volker Zastrow, René Pfister) und „operativen Eingriffen“ (der Fall Reimer) die Überwindung der biologischen Differenz. Natürlich ist das Zusammenlegen beider Differenzen ein Trugschluß. Aber es wundert eben nicht, wenn der ornage Mainstream die Differenz schon zur Diskriminierung macht.

Es geht bei der Gendertheorie nicht um Infragestellung der biologischen Unterschiede, sondern um soziale. Dazu kann man sich stellen wie man will, aber man muß bei der Wahrheit bleiben. Kurios wirkt darum aber nun, was die Piraten versuchen, nämlich genau das: Ein politisches Umerziehungsprogramm zur Diffamierung biologischer als „Rassismus“ und einem Denkverbot wissenschaftlicher Erkenntnisse. Dazu werden dann kurzer Hand die biologischen Geschlechter Mann und Frau auf genetischer Grundlage den widerlegten Rassetheorien ohne genetische Grundlage gleichgestellt und die Überwindung beider „Theorien“ gefordert – obwohl die eine, die Sache mit den Rassen, schon lange nicht mehr gültig und bereits als das geächtet wird, was es ist: Rassismus, und die andere Theorie nicht nur eine politische Theorie ist, sondern eine zentrale Grundlage der modernen Humanwisschenschaften.

Das Unvermögen die Rassentrennung von der biologischen Kategorisierung der Menschen in Männer und Frauen zu unterscheiden, ist dabei weniger ein Problem, als die Wiedereinführung bereits widerlegter und überkommener Konzepte wie eben die Rassentheorie eine ist. Dass die Trennung der Menschen in Rassen so wenig haltbar ist wie die Auf- und Abwertung, ist allgemein bekannt und politischer wie sozialer Konsens (außer natürlich bei den Piraten und anderen Rechtsaußenparteien), aber die Gleichsetzung mit der durchaus berechtigten und unwiderlegbaren genetischen Differenzen zwischen Mann und Frau, gibt diesem Unsinn einen neue Aufwind und neuen Nährwert. Die Beschimpfung der Kritiker dieser Simplifizierung als Rassisten macht dann das Drama darum komplett. Und es wird auch nicht besser, wenn die Piraten zu diesem Konzept der Wiedereinführung der Rassentheorie deren Überwindung fordern, weil eine Überwindung einen Ist-Zustand voraussetzt, der so nicht gegeben ist: Lediglich an der Trennung der Geschlechter in Männer und Frauen zweifelt niemand, wie auch nicht an der Bestandkraft der genetischen Ursache (XX/XY), nur – und zu unser aller Glück – die Rassentrennung ist bereits überwunden, aber davon wollen die Piraten im verzweifelten Kampf gegen die Rechte der Frauen (die mit dem anderen Chromosomensatz) eben leider nichts wissen.

Hierzu, und zur Erinnerung, die Erklärung über „Rassen“ und rassistische Vorurteile, verabscheidet am 27.11.1978 durch die 20. Generalkonferenz der UNESCO!

PS
Ab 0.00 Uhr schalte ich nur noch Beiträge frei, die mir inhaltlich zusagen, deren Verfasser eindeutig erfassbar ist und deren Standort über die IP in Deutschland verortet werden kann.

Update:

Hallo,
wir sind angemahnt worden, dass in Deinem Blog-Eintrag

http://isis-welt.blog.de/2010/03/06/rassismus-2-8129459/

eine Verletzung der persönlichen Ehre vorliegt.

Bitte entferne namentliche Nennungen und direkte Hinweise der Person ‚Mirko Rosinsky‘ innerhalb der nächsten 24 Stunden, da wir ansonsten administrativ eingreifen werden.

In Zukunft möchten wir Dich bitten, auf die Publikation rufschädigender
Inhalte zu verzichten, anderenfalls sind wir gezwungen, das Blog ohne
Vorwarnung zu löschen.

Vielen Dank für das Verständnis und Deine Kooperation.

Mit freundlichen Grüßen

Dein blog.de Kundenservice
++++++++ Unser 24/7 Hilfe-Bereich ++++++++
FAQ: http://support.blog.de
Hilfe-Forum: http://hilfe.blog.de

Das ist Piratenpolitik: Freiheit im Netz!

:-)




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