Archiv für Februar 2010

Verdacht: Schläger – jetzt auch bei der NPD

Ein schrecklicher Verdacht: Nazis prügeln?

Piraten sind keine Fasschisten!

Ritinardo hat es aufgespürt und mich zum Lachen gebracht:

Piraten können Faschismus nicht buchstabieren

Ja, das ist jetzt wörtlich gemeint. Bevor es jetzt wieder heißt: “Wie kommst Du denn darauf” verweise ich auf die aktuelle Mitgliederbefragung(PDF) . Darin steht “Fasschistisch”.

Ich denke wenn man so ne Umfrage macht, sollte man das schon buchstabieren können. Immerhin haben KEINE Piraten sich dazu bekannt. Interessant aber dass man dann doch auch noch “Reaktionär” und “Patriotisch” und “Konservativ” im Angebot hatte.

:-)

Babylon-Chef bricht «Kulturzeit»-Interview ab

News – 15.02.10 von Info

Babylon-Chef bricht «Kulturzeit»-Interview ab

Für die Sendung „Kulturzeit“ bei 3SAT stellt Tina Mendelsohn im Rahmen der Berlinale täglich ein legendäres Berliner Kino vor. Am 15. Februar war die Reihe am Kino Babylon Mitte. Und dieser Beitrag war in der Tat legendär. Als eine der bekanntesten Kultur-JournalistInnen der deutschsprachigen Medienlandschaft den Babylon-Geschäftsführer Timothy Grossman auf den Arbeitskampf im Babylon Mitte ansprach, brach dieser kurzer Hand das Interview ab und verließ tobend die Szenerie. Die ob derart viel Unprofessionalität sichtbar perplexe Tina Mendelsohn, ließ es sich im Anschluß nicht nehmen, auf den Prozesstermin in Sachen FAU Berlin am Dienstag, den 16. Februar um 10.30 Uhr im Saal 233 am Magdeburger Platz 1 zu verweisen. Neben der interessierten Presse sind alle LeserInnen herzlich eingeladen, die Verhandlung zu besuchen. Der Stream des Kulturzeit-Beitrages findet sich auf der Website der „Kulturzeit“ (Babylon ab Minute 9). Der Stream enthält zwar bereits eine nachträglich nachmoderierte Fassung, der der Charme der Live-Szene fehlt, ist aber dennoch sehenswert.

Göttlich!

Antisemitismus bei den Piraten!

Antisemiten bei Postkultveranstaltung

In der Nacht vom 23. auf den 24. Januar diesen Jahres kam es bei der Veranstaltung „Glaucha Rockt“ des Postkult e.V. im Kulturtresor 21 zu antisemitischen und sexistischen Beschimpfungen. Der Partybesucher Benjamin Ö. beschimpfte einen anderen Gast aufgrund des offensichtlichen Tragens der Staatsinsignien des Staates Israel als „Judenschwein“.

Benjamin Ö. ist ehemaliger stellvertretender Pressesprecher des Bildungsstreiks an der MLU Halle sowie Vorsitzender Richter des Schiedsgerichtes der Piratenpartei (LSA) und fiel bereits in der Vergangenheit durch sexistische Äußerungen auf. Im November 2009 hatte er im Rahmen des Bildungsstreiks eine Frau als „Schlampe“ bezeichnet, welche einmal „ordentlich durchgefickt“ werden müsste.
Auch bei der Veranstaltung des Postkult e.V. blieb es nicht bei antisemitischen Beschimpfungen seitens Ö.. Als es zu einer Auseinandersetzung zwischen ihm und anderen Gästen aufgrund der geäußerten Beschimpfungen kam, betitelte er diese als „Schwuchtel“ und „schwule Sau“.
Als sich die antisemitisch beschimpfte Person beim Tresenpersonal beschweren wollte, gab es keinerlei Reaktion seitens der Angestellten oder der Veranstalter. Stattdessen trat ein weiterer Gast an die Person heran und sagte „Halt mal deine Fresse du Zionist.“, um dann fortzufahren „Ihr seid nicht besser als die Nazis.“ und „Langsam verstehe ich Hitler.“.
Eine Woche später wurde die beschimpfte Person anderenorts von jemandem auf den Vorfall im Kulturtresor 21 angesprochen, welcher sich nach eigenen Angaben zu den Organisatoren der Veranstaltungen des Postkult e.V. zählt. Nachdem ihm die Situation und die o.g. Beschimpfungen geschildert wurden, antwortete dieser gelassen „Lieber verbaler Sexismus, als wie Muschis zu Viert auf einen los zu gehen.“.
Diese Reaktion lässt erahnen, warum sich Antisemiten und Sexisten wie Benjamin Ö. auf den Veranstaltungen des Postkult e.V. unbehelligt vergnügen können.

Dieser Zustand ist völlig inakzeptabel. Daher fordern wir den Postkult e.V. auf, zu diesen Geschehnissen Stellung zu beziehen und in Zukunft Antisemiten und Sexisten von ihren Partys auszuschließen.

Initiative Schöner feiern ohne Nazis / Antifaschistische Aktion Halle

Beim BPT 2011 hat sich Bejamin Ö. für das Bundesschiedsgericht beworben:

13.3. | Antifa-Solidarität mit der Meierei | Kiel

13.3. | Antifa-Solidarität mit der Meierei | Kiel

Wir rufen auf zur antifaschistischen Demonstration in Solidarität mit der Alten Meierei. Wenn Ihr den Aufruf unterzeichnen und/oder die Demonstration unterstützen wollt meldet euch unter antifa-kiel[at]riseup.net !

YOU‘LL NEVER WALK ALONE!

Solidarität mit der Alten Meierei und allen Betroffenen faschistischer Gewalt!
Nazistrukturen in Kiel und andernorts zerschlagen – linke Gegenkultur stärken!

Demonstration | 13.3.2010 | Kiel

In der Nacht zum 20. Januar 2010 wurde das linke Kultur- und Wohnprojekt Alte Meierei in Kiel mit scharfer Munition beschossen. Mindestens zwei Schüsse wurden auf ein beleuchtetes Fenster des Wohnbereichs abgefeuert. Die Projektile durchschlugen das Fenster und trafen die Decke des Zimmers.
Eine Person, die sich zeitgleich in dem Raum aufhielt blieb glücklicherweise unverletzt.

Was es bedeutet, wenn auf die Alte Meierei geschossen wird; welche Entwicklung von Angriffen auf linke und alternative Projekte in Kiel den Schüssen voraus ging; welche Faktoren in der Stadt und im politischen
Mainstream diese Entwicklung begünstigt haben; warum wir trotz unbekannt gebliebener TäterInnen kaum Zweifel daran haben, dass die Urheberschaft in der Neonaziszene zu suchen ist und warum wir dazu aufrufen, sich offensiv solidarisch mit den NutzerInnen und BewohnerInnen der Alten Meierei sowie allen Betroffenen von faschistischer Gewalt zu erklären, wollen wir an dieser Stelle zum Thema machen.

http://www.altemeierei.de/tiki-read_article.php?articleId=1410




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