Maskulisten sind Idioten

In einem Forum, dessen Namen ich nicht nennen und auch nicht darauf verlinken werde, gesteht ein gewisser DschinDschin wie es psychosozial um ihn bestellt ist:

(…)

Nur in einem Punkt komme ich nicht weiter: Man kann nicht liebevoller Vater von Töchern und Ehemann sein und gleichzeitig den Hass gegen das Weibsvolk ausleben. Denn ich stehe dazu: Frauen sind von ihrem Wesen her Parasiten am MANN, d.h. der Summe der Männer.

Wie die Nutten, die in Alaska die Männer um die hart erarbeiteten Nuggets brachten, so verkaufen Frauen ihre Gebährfähigkeit und ihren Körper, um sich durchfüttern zu lassen. Selbst wo Frauen arbeiten, nutzen sie die von Männern geschaffene Infrastruktur. Und wo diese Infrastruktur zusammenbricht, nach wem wird da sofort gerufen: nach Männern.
Gleichzeitig halten sich Frauen für ungemein wichtig und unersetzlich und behandeln Männer schäbig und mit Verachtung, ein wirklich erbärmliches Geschlecht.

Die beste Rache ist, ein gutes Leben zu führen, wer es kann – ohne Frauen – ansonsten äußerst sparsam mit diesem Gift umgehen.

DschinDschin

(Hervorhebungen von mir.)

Das ist kein Maskulismus mehr, das ist Therapiebedarf, das ist Frauenhass pur. Allerdings ist wohl seine Lösung, die fairste von allen: Alleinsein. Darum, Dschindschin, zieh dich in deinen Turm aus Hass zurück und laß doch auch bitte die Huren in Ruhe!

User Isegrimm hingegen trägt noch einen ganz anderen Aspekt der maskulistischen Ideengeschichte in die Diskussion:

Ich habe mit Anfang 20 in einer Beziehung mit einer Frau gelebt, in der wir regelmäsig sadomasochistischen Sexualpraktiken nachgingen. Ich konsumierte (und tue es noch immer) regelmäßig entsprechende Pornographie, auch mit meiner damaligen Freundin. Sie(!) wies mich damals daraufhin, daß Feministinnen (von denen ich bis dahin kein schlechtes Bild hatte) uns das gerne verbieten würden. Nachdem ich dann festgestellt hatte, daß die Schwazer PorNo-Feministinnen mich für einen Vergewaltiger halten und mein „Hobby“ am liebsten kriminalisieren würden, kaufte ich mir das Buch „Sind Frauen die besseren Menschen?“ eines mir bekannten SM-Autors und änderte fast mein ganzes Weltbild.
Ehrlich: Mich hat nie ein anderes Buch auch nur annährernd so stark beeinflußt wie eben jenes.

Dazu plappert ajk über die Herkunft seines doch recht eigenartig konfusen Männerbildes:

Bin halt mit Mutter und Schwestern aufgewachsen, quasi geborener Frauenbeschützer…

User Isegrimm hingegen trägt noch einen ganz anderen Aspekt der maskulistischen Ideengeschichte in die Diskussion:

Ich habe mit Anfang 20 in einer Beziehung mit einer Frau gelebt, in der wir regelmäsig sadomasochistischen Sexualpraktiken nachgingen. Ich konsumierte (und tue es noch immer) regelmäßig entsprechende Pornographie, auch mit meiner damaligen Freundin. Sie(!) wies mich damals daraufhin, daß Feministinnen (von denen ich bis dahin kein schlechtes Bild hatte) uns das gerne verbieten würden. Nachdem ich dann festgestellt hatte, daß die Schwazer PorNo-Feministinnen mich für einen Vergewaltiger halten und mein „Hobby“ am liebsten kriminalisieren würden, kaufte ich mir das Buch „Sind Frauen die besseren Menschen?“ eines mir bekannten SM-Autors und änderte fast mein ganzes Weltbild.
Ehrlich: Mich hat nie ein anderes Buch auch nur annährernd so stark beeinflußt wie eben jenes.

„Sind Frauen die besseren Menschen?“ schrieb übrigens Vorzeigepirat Arne Hoffmann und engagierter Einheizer der politsadistischen infantilen Frauenhasserszene.

Wollen wir wirklich, dass das Private nun doch politisch wird? War dieser Spruch nicht schon vor 20 Jahren nur doof? Wollen wir Arne Hoffmanns Fantasienwelt im Bundestag diskutieren und muß ajk Vaterlosigkeit nun juristische und soziale Konsequenzen bedeuten?

Es war schon schlimm genug, den Schrott der bürgerlichen Frauenbewegung aushalten zu müssen von „Mein Bauch gehört mir“ bis zum „Recht auf Abtreibung“ über so schrägen Blödsinn wie „Das Private ist politisch“, aber die Schwanzippen dabei zu beobachten, wie sie den ganzen Mist nochmal wiederkäuen und ins Gegenteil verkehren, „Mein Sperma gehört mir!“, „Kindesentzug ist Staatsdoktrin!“, „Frauen sind Huren!“ nervt einfach nur noch. Idioten gibt es überall. Nur fragt man sich, wo aktuell die bescheuerten Frauen wohl rumlungern. Vielleicht verstecken die sich ja in den Ecken des Internets, aber Blödheit bei Männern scheint sie ja direkt in die Öffentlichkeit des Internets zu treiben. Die Frau, die sich heute noch traut, das zu schreiben, was nach Meinung der Maskulisten von jeder Häuserwand, aus jeder Talkshow schreit, muß sehr einfach gestrickt und dabei sehr mutig sein:

Maskulisten sind Idioten!


1 Antwort auf „Maskulisten sind Idioten“


  1. 1 Christian 05. Juli 2010 um 16:07 Uhr

    ja, man kann an der Männerbewegung viel kritisieren. Ich habe dies auch in einem Beitrag von mir gemacht. Dennoch denke ich, dass auch viele gute Gedanken dabei sind. Dadurch, dass sie keinen wirklichen Gegenspieler hatte hat sich im Feminismus einiges an merkwürdigen Theorien angesammelt, die teilweise keinen bezug zu anderen Forschungsgebieten mehr hatten aber die Grundlage für politische entscheidungen bilden.

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